Kanurennsport

Du hast Lust auf Sport und Spiel in der freien Natur?
Du kannst schwimmen? Bist mindestens 8 Jahre alt?
Du willst Kanu fahren lernen?

Dann bist du bei uns genau richtig!
Wir bieten eine besondere Freizeitbeschäftigung für Mädchen und Jungen, viel sportliche Bewegung und spannende Wettkämpfe in Brandenburg und im gesamten Bundesgebiet. Komm vorbei! Teste deine Geschicklichkeit im Kajak und entdecke eine faszinierende Sportart die Kraft, Ausdauer und Technik verbindet!

Wann?

Montag, Mittwoch und Freitag:        Trainingszeit 16:30 – 18:00 Uhr

Wo?

Bootshaus an der Uckerpromenade

Das ist Kanu-Rennsport:

Fliegende Paddel, pfeilschnelle Boote – der Kanu-Rennsport ist die dynamischste Wettkampfdisziplin des Kanusports. Beim Kanu-Rennsport geht es darum, eine gerade Strecke im Kampf Boot gegen Boot zu befahren und dabei so schnell wie möglich ins Ziel zu gelangen. Die Sportart erfordert Ausdauer, Kraft, Technik und Feingefühl mit Paddel und Boot in Verbindung mit dem Wasser. Die Strecke besteht in der Regel aus neun Bahnen, die durch Bojen gekennzeichnet sind. International übliche Wettkampfdistanzen sind 200, 500 und 1.000 Meter. In Deutschland werden außerdem auch Langstreckenrennen über 2.000, 6.000 und 10.000 Meter ausgetragen.
Es gibt zwei verschiedene Bootsarten, die Kajaks und die Canadier. Kajak wird im Sitzen gefahren. Der Sportler taucht ein Doppelpaddel wechselseitig ein, um das Boot vorwärts zu bewegen. Im Heck befindet sich ein Steuer, das vorne mit den Füßen bedient wird. Das Oberdeck ist bis auf eine Sitzluke geschlossen. Im Unterschied zu den Kajak-Disziplinen knien die Canadier-Fahrer auf einem Knie in ihren Booten. Sie haben ein Stechpaddel, das sie stets auf derselben Seite (rechts oder links) einsetzen. Mit einem speziellen Steuerschlag wird auch die Richtung des Bootes korrigiert, damit laufen die weitgehend offenen Boote auch ohne Steueranlage geradeaus. Beim Kajak wird zwischen dem Einer (K1), dem Zweier (K2) und dem Vierer (K4) unterschieden. Dies gilt auch für den Canadier, dementsprechend dann C1, C2 und C4 genannt. National wird außerdem der Canadier-Achter (C8) gefahren.

Regeln
Paddel und Boote müssen hohen Ansprüchen in puncto Festigkeit bzw. Steifigkeit genügen und die Boote zudem gute Gleiteigenschaften im Wasser aufweisen. Sie sind heute in der Regel aus Kohlefaser und anderen Kunststoffen hergestellt, aber auch Mahagoni-Holz wird nach wie vor benutzt.Die Boote sowohl in den Kajak- wie auch in den Canadierdisziplinen müssen, den von der Internationalen Kanu-Föderation (ICF) festgelegten Baubestimmungen entsprechen. Um Chancengleichheit zu gewährleisten, sind die Maße für die Boote genau festgelegt. Die Höchstlänge reicht von 5,20 m (K1, C1) bis hin zu 11,00 m für einen Vierer-Kajak. Trotz dieser Größe sind sie sehr leicht: Ein Einer-Kajak hat ein Mindestgewicht von 12 kg, selbst ein Vierer-Kajak wiegt nur 30 kg. Bei wichtigen Wettkämpfen werden alle Boote auf die Einhaltung dieser Bestimmungen hin überprüft. Ein Verstoß führt zum Ausschluss des Sportlers. Auch an die Wettkampfstrecken werden (v.a. bei Meisterschaften) bestimmte Anforderungen gestellt. Sie müssen stehendes Wasser aufweisen (künstlich angelegte Regattabahnen oder Seen) und über durch Bojen gekennzeichnete gerade Bahnen verfügen. Bis zu neun Boote können in einem Rennen direkt gegeneinander fahren. Dabei haben sie sich in der Mitte ihrer Bahn zu halten. Sie dürfen diese auf keinen Fall verlassen und sich auch keine Vorteile, z. B. durch Ausnutzen der Wellenbildung eines anderen Bootes, verschaffen. Bei Verstößen gegen diese Regeln werden die Sportler verwarnt bzw. disqualifiziert. Mehrere Tausend Sportler nehmen in Deutschland Jahr für Jahr an Kanu-Rennsport-Wettkämpfen teil. Sie fasziniert vor allem das einzigartige Gefühl des mit hoher Geschwindigkeit über die Wasseroberfläche gleitenden Bootes, die Dynamik des Sports und die Herausforderung des Leistungsvergleichs. Kanu-Rennsport wird von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen betrieben. Kinder sollten mindestens acht Jahre alt sein. Wer Kanu-Rennsport betreiben möchte, muss schwimmen können und Sportgesund sein. Ansonsten sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Selbst die Frage der Ausrüstung braucht niemanden abzuschrecken; sie wird in der Regel von den Vereinen gestellt.